Tottenham Hotspur bereitet sich Berichten zufolge auf einen späten Vorstoß vor, um RB Leipzigs jungen Flügelspieler Xavi Simons vor dem Ende des Transferfensters zu überbieten.
Warum die Spurs Verstärkung brauchen
Die Spurs brauchen dringend Verstärkung in der Offensive. Nach dem Abgang von Son Heung-Min und der Verletzung von James Maddison am Kreuzband fehlt es der Mannschaft von Ange Postecoglou an kreativen Impulsen im letzten Drittel. Die gescheiterten Bemühungen um Eberechi Eze, derzu Arsenal wechselte, und Nico Paz haben den Druck auf die Personalabteilung noch erhöht.
Gespräche mit Leipzig im Gange
Wie der Telegraph berichtet, hat Tottenham Gespräche mit Leipzig aufgenommen, um den 22-jährigen niederländischen Nationalspieler zu verpflichten. Der FC Chelsea führt bereits seit Wochen Gespräche, doch die Umstrukturierung des Kaders durch Enzo Maresca, der Spieler wie Nicolas Jackson und Christopher Nkunkuentlassen hat, hat den Fortschritt verzögert.
Berichten zufolge wächst im Lager der Spurs der Optimismus, dass es Simons trotz seiner Verbindungen zur Stamford Bridge nach Nordlondon ziehen könnte.
Champions-League-Faktor
Ein entscheidender Vorteil für die Spurs ist die Möglichkeit, Champions-League-Fußball anbieten zu können. Leipzig schätzt Simons auf rund 60 Millionen Pfund, und da Tottenham in der Vergangenheit bereit war, ähnliche Summen für Spieler wie Eze oder Morgan Gibbs-White auszugeben, sollte es kein Hindernis sein, den Preis zu zahlen.
Wettmöglichkeiten: Können die Spurs einen Transfer vereiteln?
Die Buchmacher passen ihre Quoten für Simons’ nächsten Verein bereits an. Tottenhams jüngste Transferbilanz könnte die Quoten in die Höhe treiben, aber Champions-League-Fußball und garantierte Spielzeit könnten den Ausschlag zu ihren Gunsten geben. Vor allem, wenn Chelsea stattdessen Fermin Lopez vom FC Barcelona holt, könnte die Tür für die Spurs weit offen stehen.
Schlussgedanken
Da sich das Zeitfenster schnell schließt, müssen die Spurs einen weiteren knappen Fehlschlag vermeiden. Die Verpflichtung von Simons würde nicht nur den Schlag abmildern, der durch das Verpassen früherer Ziele verursacht wurde, sondern auch ein deutliches Signal an die Konkurrenz senden. Die nächsten Tage könnten entscheidend sein – kann Tottenham endlich seinen Mann bekommen, oder wird Chelseas Finanzkraft die Oberhand gewinnen?