Romeros Frustration kocht über
Tottenham-Kapitän Cristian Romero hat in einem inzwischen geänderten Instagram-Post die Vereinshierarchie aufs Korn genommen und sie beschuldigt, “Lügen” zu erzählen. Der argentinische Verteidiger, der 146 Mal für die Spurs auflief, äußerte seine Frustration nach der 2:3-Niederlage gegen Bournemouth am Donnerstag, durch die Tottenham mit nur einem Sieg in den letzten sechs Spielen auf Platz 14 der Premier League zurückfiel.
In seinem ersten Posting erklärte Romero, dass sich “andere Leute” zu Wort melden sollten und fügte hinzu, dass sie “nur auftauchen, wenn es gut läuft, um ein paar Lügen zu erzählen” Später löschte der 27-Jährige diesen Beitrag und lud eine überarbeitete Version hoch, in der er den Teil über das Erzählen von Lügen wegließ, aber immer noch den Anschein erweckte, als kritisiere er führende Persönlichkeiten des Vereins.
“Ich entschuldige mich bei allen Fans von euch, die uns überallhin folgen, die immer da sind und auch weiterhin da sein werden”, schrieb Romero. “Wir sind verantwortlich, daran gibt es keinen Zweifel. Aber wir werden uns dem stellen und versuchen, die Situation zu ändern, für uns und für den Verein.”
“In Zeiten wie diesen sollten sich andere Leute zu Wort melden, aber sie tun es nicht – wie schon seit mehreren Jahren. Sie tauchen nur auf, wenn es gut läuft.”
“Wir werden hier bleiben, arbeiten, zusammenhalten und alles geben, um die Dinge zu ändern. Gerade in Zeiten wie diesen ist es Teil des Fußballs, ruhig zu bleiben, härter zu arbeiten und gemeinsam nach vorne zu gehen.”
Frustration der Fans und Spannungen auf dem Spielfeld
Die Tottenham-Fans haben in den letzten Wochen nach einer Reihe von schlechten Ergebnissen ihre Frustration gegenüber Trainer Thomas Frank und den Spielern zum Ausdruck gebracht. Beim torlosen Unentschieden in Brentford skandierten sie “langweiliges, langweiliges Tottenham”, und nach dem 1:1-Unentschieden gegen Sunderland am Sonntag buhten sie die Mannschaft aus.
Im Vitality Stadium kam es zu Spannungen, als Micky van de Ven und Palhinha mit den Fans der Spurs aneinandergerieten, und auch Pedro Porro musste von Torhüter Guglielmo Vicario dazu gebracht werden, eine Auseinandersetzung mit den Anhängern zu beenden.
Auch für Frank gab es vor dem Anpfiff einen unglücklichen Moment, als er mit einem Kaffeebecher mit Arsenal-Aufdruck fotografiert wurde.
Romeros Geschichte der Meinungsäußerung
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Romero in den sozialen Medien über die Art und Weise äußert, wie der Verein geführt wird. Im Juni schrieb er über “die vielen Hindernisse, die es immer gab und immer geben wird”, als er dem entlassenen ehemaligen Manager Ange Postecoglou auf seiner Instagram-Seite Tribut zollte. Und im Dezember 2024 kritisierte Romero den Vorstand für mangelnde Investitionen.
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