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Folarin Balogun könnte innerhalb weniger Tage einen Wechsel zu einem neuen Verein vollziehen, obwohl er Everton am letzten Tag der Transferperiode im Stich gelassen hat, wie Quellen gegenüber Football Insider berichteten. Der 25-Jährige unterzog sich einer medizinischen Untersuchung in Finch Farm, bevor späte Komplikationen und persönliche Zweifel ihn dazu veranlassten, den Deal in letzter Minute abzulehnen.
Sein Weggang hinterließ bei Everton eine Lücke im Sturm, da nur noch ein registrierter Stürmer im Kader steht, während Monaco unter finanziellem Druck stand, da der Verein Spieler verkaufen musste, um die Bilanz im Einklang mit den UEFA-Vorschriften auszugleichen.
Transferfenster der saudischen Pro League hält Baloguns Wechsel am Leben
Da die europäischen Transferfenster nun geschlossen sind, beschränken sich Baloguns Transferoptionen auf noch aktive Märkte. Das Transferfenster der Saudi Pro League bleibt bis zum 6. Oktober geöffnet, was den Vereinen dieser Liga einen klaren Spielraum für Verhandlungen mit Monaco bietet. Es wird davon ausgegangen, dass saudische Vereine die Situation bei Monaco genau beobachtet haben und sich der finanziellen Notlage des Vereins bewusst sind.
Wie im „Transfer Insider“-Podcast von Football Insider berichtet wurde, ist Monaco bereit, einen Wechsel zu genehmigen, sollte ein konkretes Angebot eingehen. Da der Verein aufgrund der UEFA-Finanzregeln Transfererlöse erzielen muss, ist er offen für Angebote, auch aus Ländern außerhalb Europas.
„Everton dachte, sie würden Folarin Balogun verpflichten; zwischen ihnen und Monaco war eine Einigung erzielt worden. Er hatte auch seine medizinische Untersuchung in Finch Farm absolviert, doch dann war Everton mit dem Ergebnis der Untersuchung nicht ganz zufrieden und versuchte, den Deal neu zu verhandeln. Everton hatte den Deal bereits abgesegnet, Monaco ebenfalls, doch dann entschied Balogun, dass er den Wechsel nicht vollziehen wolle. Das bringt Monaco in eine etwas heikle Lage, da sie möglicherweise noch einige Spieler in ein anderes Land verkaufen müssen, in dem das Transferfenster noch geöffnet ist. Sie müssen einen Teil dieses Geldes einnehmen, um die UEFA-Vorschriften einzuhalten, sonst könnten sie auch in dieser Saison in Schwierigkeiten geraten. Vereine in Saudi-Arabien zum Beispiel, wo das Transferfenster noch offen ist, könnten diese Situation im Blick behalten und vielleicht doch versuchen, Balogun von Monaco wegzulocken.“
Wie Everton seine eigene Verpflichtung untergrub
Baloguns Rückzug am letzten Tag der Transferperiode war eine direkte Folge der Vorgehensweise von Everton. Nach einer ersten medizinischen Untersuchung versuchte der Verein, die Ergebnisse zu nutzen, um die Ablösesumme und die Gehaltsstruktur neu zu verhandeln – ein Schritt, der das Vertrauen des Stürmers in den Deal erschütterte.
Der ehemalige Geschäftsführer von Everton, Keith Wyness, bestätigte am 3. September gegenüber „Football Insider“, dass der Verein versucht habe, Baloguns medizinische Befunde als Druckmittel zu nutzen, um die Ablösesumme zu senken und das Gehalt zu kürzen. Zwar einigte man sich schließlich auf einen überarbeiteten Vertrag, doch zu diesem Zeitpunkt hatte Balogun bereits das Vertrauen in den Prozess verloren und sprang ab. „Football Insider“ hatte am 4. September berichtet, dass der US-Nationalspieler in der Endphase der Verhandlungen unzufrieden gewesen sei.
Die „Toffees“ hatten der Premier League bereits ein Vertragsblatt vorgelegt und bis tief in die Nacht daran gearbeitet, die Verpflichtung unter Dach und Fach zu bringen – umso schmerzhafter ist das Ergebnis nun als selbstverschuldeter Rückschlag. Die gescheiterte Verpflichtung hat die Kritik an der gesamten Sommertransferperiode verschärft, und es werden weiterhin Fragen zur Verpflichtungsstrategie und deren Umsetzung beim Verein laut.
Wie geht es nun weiter für Balogun?
Eine Rückkehr in den europäischen Fußball vor Ablauf der saudischen Transferfrist erscheint unwahrscheinlich. Der wahrscheinlichere Weg führt in den Nahen Osten, wo sich die finanzielle Lage von Monaco und Baloguns Verfügbarkeit mit Vereinen überschneiden, die aktiv nach Verstärkungen suchen. Ein solcher Wechsel würde eine scharfe Kehrtwende gegenüber dem bedeuten, was noch vor wenigen Tagen wie ein unmittelbar bevorstehender Wechsel in die Premier League aussah.
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Bleiben Sie bei TipsGG auf dem Laufenden, während sich diese Transfersituation vor Ablauf der Transferfrist der Saudi Pro League weiterentwickelt.