Luis Suárez’ hitziges Temperament hat ihn wieder einmal in die Bredouille gebracht. Der 38-jährige uruguayische Stürmer wurde nach einem explosiven Vorfall im Finale des League Cups, in dem Inter Miami mit 3:0 gegen die Seattle Sounders gewann, für sechs Spiele gesperrt.
Nach dem Schlusspfiff bespuckte Suárez ein Mitglied des Trainerstabs von Seattle und packte dann den jungen Mittelfeldspieler Obed Vargas am Hals. Die Disziplinarkommission des Ligapokals ließ sich mit ihrem Urteil nicht viel Zeit und verhängte eine der schwersten Sperren in der jüngeren Geschichte der MLS.
Suárez, der früher die Farben von Barcelona und Atlético Madrid trug, entschuldigte sich vier Tage später. In seiner Erklärung vermied er es jedoch, die Namen der Opfer seiner Handlungen zu nennen. In der Zwischenzeit wurde auch sein Teamkollege von Inter Miami, Sergio Busquets, bestraft – er erhielt eine Sperre von zwei Spielen, weil er bei demselben Zusammenstoß einen Gegner geschlagen hatte.
Und das ist noch nicht alles. Es wird erwartet, dass die MLS-Disziplinarkommission den Fall überprüft und weitere Sanktionen gegen beide Spieler verhängen wird, so dass Suárez möglicherweise noch länger ausfallen wird.
Seit seinem Wechsel zu Inter Miami im Winter 2024 hat Suárez in 77 Spielen 38 Tore und 28 Torvorlagen beigesteuert. Doch die jüngste Kontroverse könnte seine Leistungen überschatten und dazu führen, dass Miami in den kommenden wichtigen Spielen ohne seinen Top-Stürmer auskommen muss.
Wird diese Sperre der Anfang vom Ende von Suárez’ Zeit in der MLS sein, oder kann sich der erfahrene Stürmer wieder aufrappeln? Die Fußballfans – und auch die Wettenden – werden genau beobachten, wie es weitergeht.

