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Joshua Kushner und Bob Iger kaufen die Los Angeles Lakers für mehr als 12 Milliarden Dollar, berichtete ESPN am Mittwoch unter Berufung auf mit der Transaktion vertraute Quellen. Die Transaktion setzt einen neuen Maßstab für die Bewertung von NBA-Franchises.
Der Milliardär Mark Walter hatte im vergangenen Jahr eine Mehrheitsbeteiligung an den Lakers erworben – in einem Deal, bei dem der Verein mit 10 Milliarden Dollar bewertet wurde; die Zustimmung des Governor’s Board erfolgte erst im Oktober. Der neue Deal übertrifft diesen Wert um mehr als 2 Milliarden Dollar und unterstreicht damit die rasante Entwicklung des Marktes für Sport-Franchises der Spitzenklasse.
Reuters konnte die Lakers zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichen.
Die Ankündigung erfolgt wenige Wochen, nachdem Kushner als zentrale Figur in einem Private-Equity-Streit rund um den Weltfußballverband FIFA in den Fokus gerückt war. Die FIFA hatte im vergangenen Monat Pläne zur Gründung einer Tochtergesellschaft zur Verwaltung der Weltmeisterschaft angekündigt, wobei Minderheitsbeteiligungen mit einer Unternehmensbewertung von 20 Milliarden Dollar an Kushners Thrive Capital angeboten wurden. Dieser Schritt löste breite Empörung aus und brachte die Position von FIFA-Präsident Gianni Infantino unter Druck.
Iger, der ehemalige CEO der Walt Disney Company, hatte zuvor eine Mehrheitsbeteiligung am NWSL-Verein Angel City FC erworben, womit der Lakers-Deal sein zweiter bedeutender Schritt als Sportklub-Eigentümer ist.
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