Ronaldos Wechsel zu Paris Saint-Germain wäre beinahe zustande gekommen
Juni 2018 – Cristiano Ronaldo beendete seine neunjährige Amtszeit bei Real Madrid, nachdem er in Kiew die Champions-League-Trophäe gewonnen hatte. Der portugiesische Stürmer verkündete seinen Abschied in einer im Fernsehen übertragenen Erklärung und löste damit eine Reihe von Spekulationen über sein nächstes Ziel aus. Juventus sicherte sich schließlich seine Unterschrift, doch Paris Saint-Germain erwies sich als ernsthafter Kandidat.
Patrice Evra verriet in einem Interview mit RMC Sports, dass Ronaldo in diesem Sommer mehrere Angebote prüfte. Unter ihnen stach der französische Klub hervor.
“Cristiano war wirklich an dem Projekt von PSG interessiert. Er hat auch Chelsea und Juventus in Betracht gezogen, aber der einzige Verein, den er komplett ausgeschlossen hat, war Arsenal.”
Das Werben von PSG um Ronaldo war nicht neu. Der Verein hatte bereits 2012 ein Auge auf ihn geworfen, als Spannungen zwischen dem Spieler und Florentino Pérez aufflammten. Berichten zufolge drängte Ronaldo damals auf einen Wechsel nach Paris, doch der Transfer scheiterte. 2018 suchte PSG nach der Verpflichtung von Neymar im Jahr zuvor nach einer weiteren hochkarätigen Verpflichtung. Eine Partnerschaft zwischen Ronaldo und Mbappé hätte den europäischen Fußball neu gestalten können – doch der Deal kam nie zustande
Warum Juventus das Rennen gemacht hat
Ronaldos endgültiger Wechsel nach Turin hing von Juventus‘ aggressivem Angebot ab. Der Serie-A-Riese bot einen Dreijahresvertrag im Wert von 30 Millionen Euro pro Jahr plus Leistungsprämien. Im Vergleich dazu war das finanzielle Angebot von PSG trotz der ehrgeizigen Ziele der Italiener eher bescheiden.
“Die Zahlen haben für Paris nicht gepasst. Juventus hatte eine klarere Vision – sowohl auf als auch neben dem Platz.”
Nachdem er Juventus 2021 verlassen hatte, tauchte Ronaldos Name erneut in den Gerüchten um PSG auf. Diesmal entschied er sich für eine Rückkehr zu Manchester United. Das Werben des französischen Klubs um den fünffachen Ballon d’Or-Gewinner bleibt eines der großen “Was wäre wenn”-Geschichten des Fußballs.
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