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BLAST und MESA schließen Vereinbarung, um Tier-1-E-Sport in die Mongolei zu bringen

09.09.2026, 08:25
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BLAST hat eine wegweisende Partnerschaft mit der Mongolian Esports Association (MESA) unterzeichnet, um Arena-E-Sport in Ulaanbaatar zu veranstalten – damit findet zum ersten Mal ein Tier-1-Event in der mongolischen Hauptstadt statt. Die Vereinbarung umfasst die erste BLAST-Veranstaltung in Zentralasien und stellt eine der bislang größten Investitionen in die E-Sport-Infrastruktur des Landes dar. Dabei wird die globale Plattform von BLAST mit der Rolle der MESA als treibende Kraft hinter dem Wachstum des Wettkampf-Gamings in der Mongolei kombiniert.

Die Vereinbarung umfasst das „BLAST Premier Open Ulaanbaatar“, das vom 10. bis 23. Mai 2027 in der Steppe Arena stattfindet. Die Veranstaltung findet in einem riesigen „Counter-Strike“-Markt statt und bietet lokalen Fans, Sponsoren und der gesamten Branche erstmals direkten Zugang zu Wettkämpfen auf höchstem Niveau.

Die Geschichte von MESA als mongolischer E-Sport-Verband und die von ihr bereits aufgebaute Szene gaben BLAST das Vertrauen, sich zu engagieren. Die Struktur sieht eine klare Aufgabenteilung vor: MESA stellt die lokale Infrastruktur und das operative Know-how bereit, die für die Ausrichtung einer Veranstaltung dieser Größenordnung in Ulaanbaatar erforderlich sind, während BLAST die Produktion, die Übertragung und die Durchführung des Turniers übernimmt, um den Standard zu erfüllen, den Fans von einem globalen Tier-1-Event erwarten.

Die mongolischen „Counter-Strike“-Fans haben sich in der gesamten Region einen Ruf für ihre Leidenschaft erworben: Sie füllen Arenen und bleiben die ganze Nacht wach, um Turniere auf der anderen Seite der Welt zu verfolgen. Diese Leidenschaft erreichte 2025 ihren Höhepunkt, als The MongolZ das Finale des BLAST.tv Austin Major erreichten und dort knapp gegen Team Vitality unterlagen. Dieser Erfolg brachte die Mongolei auf die globale Counter-Strike-Landkarte und schlägt sich nun direkt in den Ambitionen als Gastgeber nieder, wobei das BLAST Premier Open Ulaanbaatar als Schritt in Richtung größerer Turniere angesehen wird, die später im Land stattfinden sollen.

James Woollard, Vizepräsident für Standorte und Marktentwicklung bei BLAST, beschrieb die Größe der Fangemeinde als ausschlaggebend für diese Entscheidung.

„Die Mongolei hat der Welt bereits gezeigt, wozu ihre Counter-Strike-Community fähig ist: ausverkaufte Arenen, nächtelange Public-Viewing-Partys, über fünf Prozent der mongolischen Bevölkerung, die frühere BLAST-Übertragungen verfolgt haben, und ein Einzug ins Major-Finale, den kaum jemand erwartet hatte. Bei dieser Partnerschaft mit MESA geht es darum, diesem Schwung eine dauerhafte Heimat zu geben. Die Partnerschaft zwischen BLAST und MESA ist ein langfristiges Bekenntnis zu Zentralasien und ein Beweis dafür, dass Ulaanbaatar sich seinen Platz unter den Austragungsorten verdient hat, die die Zukunft des Esports mitgestalten.“

Munkhtuvshin Tsagaan, Präsident von MESA, bezeichnete den Deal als eine Verschiebung der regionalen Landkarte für Top-Events.

„Bisher konzentrierten sich die hochkarätigen E-Sport-Events in Asien auf nur wenige Standorte. Nun hat Ulaanbaatar Einzug in diese Landkarte gehalten. Wir sind überzeugt, dass unsere Hauptstadt in den nächsten drei Jahren die Chance hat, sich zu einem der wichtigsten E-Sport-Zentren Asiens zu entwickeln.“

Tuvshinbileg Lkhagvasuren, Gründer von The MongolZ, verwies auf die Kombination aus spielerischem Talent und organisatorischer Kompetenz, die hinter dem Vorstoß des Landes steht.

Wir verfügen über Weltklasse-Spieler, starke Teams und einen Verband, der in der Lage ist, große Wettbewerbe auszurichten. Nicht jedes Land vereint all diese Elemente, und das verschafft der Mongolei eine sehr starke Position.“

Ulaanbaatar reiht sich in einen wachsenden globalen Veranstaltungskalender ein

Ulaanbaatar reiht sich nun neben London, Fort Worth, Hongkong, Singapur und Lissabon in die BLAST Premier-Landkarte ein und markiert damit den ersten Auftritt Zentralasiens unter diesen Austragungsorten. Turniere auf diesem Niveau fungieren zunehmend als eigenständige wirtschaftliche und kulturelle fester Bestandteil und konkurrieren hinsichtlich Umfang und Reichweite mit traditionellen Sportveranstaltungen, anstatt in deren Schatten zu stehen.

Format, Preisgeld und Qualifikation

Bei der BLAST Premier Open Ulaanbaatar treten 16 Teams in einem zweiwöchigen LAN-Wettbewerb gegeneinander an und kämpfen um einen Gesamtpreispool von 1.250.000 US-Dollar, der sich auf 500.000 US-Dollar Preisgeld und 750.000 US-Dollar Teamzahlungen aufteilt. Die Teams qualifizieren sich über die Global-VRS-Rangliste und die regionalen BLAST-Premier-Qualifikationsturniere, wobei zwei Startplätze speziell für die Asien-Qualifikation reserviert sind.

Die Veranstaltung ist das erste Turnier von BLAST in der Mongolei und reiht sich in eine Welle neuer Austragungsorte für 2027 ein, zu denen auch Rio de Janeiro, Singapur, Hongkong und Malta gehören, da BLAST Premier seine Flaggschiff-Turniere weiterhin direkt in neue Fanmärkte vorantreibt.

Eine langfristige Strategie für Zentralasien

Durch die Partnerschaft wird Ulaanbaatar zu einem festen Bestandteil des globalen E-Sport-Kalenders 2027, wobei MESA als Bindeglied zwischen den Spielern, Fans und Sponsoren der Mongolei und der internationalen Bühne fungiert. Dies ist sowohl ein Meilenstein für den asiatischen E-Sport-Markt als auch ein Zeichen dafür, dass Ulaanbaatar nun in einem Atemzug mit Rio und Singapur genannt wird.

Bleibt bei TipsGG auf dem Laufenden über den BLAST Premier-Kalender 2027 und alle Entwicklungen im Vorfeld von Ulaanbaatars erstem Tier-1-Turnier.

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