Jude Bellingham ist zurück in der Torschützenliste, und sein Timing hätte nicht besser sein können. Der englische Mittelfeldspieler traf am 26. Oktober im El Clasico im Santiago Bernabéu und erzielte damit sein erstes Tor in La Liga seit Mai.
Der Treffer fiel in der zweiten Halbzeit, nachdem Eder Militão einen perfekt gewichteten Pass in den Strafraum gespielt hatte. Unbemerkt und gelassen schob Bellingham den Ball am Torwart des FC Barcelona vorbei – ein Moment, der das Bernabéu wieder zum Kochen brachte und Madrids Dominanz im letzten El Clásico bestätigte.
Bellingham hatte lange darauf gewartet, sein letztes Ligator gegen Sevilla zu erzielen, bevor ihn eine Schulterverletzung zu Beginn der Saison außer Gefecht setzte. Jetzt ist er wieder voll fit und hat seinen Rhythmus gefunden – es war erst sein achter Einsatz seit seiner Rückkehr.
Das Tor setzt eine wachsende Serie fort: Bellingham hat nun in zwei aufeinanderfolgenden Spielen für Real Madrid getroffen, nachdem er Anfang der Woche in der UEFA Champions League gegen Juventus Turin ins Netz gegangen war. Sein scharfes Timing und sein gutes Stellungsspiel sind wieder einmal zu einem wichtigen Bestandteil des Madrider Mittelfelds geworden.
Das Spiel war schon früh dramatisch: In der zweiten Minute entschied der Schiedsrichter zunächst auf Elfmeter, den er dann aber wieder zurücknahm, und Kylian Mbappé eröffnete den Torreigen mit seinem sechsten Treffer in seiner Karriere im El Clásico. Doch Bellinghams Abschluss sorgte dafür, dass Madrids Sieg von der Ausgewogenheit zwischen Starpower und kollektiver Präzision geprägt war.
Für einen Spieler, der erst 22 Jahre alt ist, war dies mehr als nur ein Tor – es war eine Erinnerung daran, dass der Herzschlag von Real Madrid im Mittelfeld stärker denn je pulsiert.

