In der Vorbereitung auf das letzte südamerikanische Qualifikationsspiel gegen Ecuador wird der Druck auf Argentinien immer größer. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Venezuela sieht die Mannschaft von Lionel Scaloni gut aus, doch Verletzungen und Sperren zwingen den Trainer zu wichtigen Umstellungen.
🔄Scalonis erwartete Änderungen
Mit dem Ausfall von Lionel Messi und der Suspendierung von Abwehrchef Cuti Romero plant Scaloni mindestens drei Änderungen. Das Hauptaugenmerk wird voraussichtlich auf Lautaro Martínez und Alexis Mac Allister liegen.
Martínez, der gegen Venezuela von der Bank kam und mit unnachgiebiger Präzision ein Tor erzielte, dürfte in der Startformation stehen. Mac Allister, der im letzten Spiel aufgrund von Reisemüdigkeit und leichten muskulären Problemen pausieren musste, möchte seinen Platz als Mittelfeldregisseur der Albiceleste zurückerobern.
In der Innenverteidigung wird Romero fehlen, aber Leonardo Balerdi hat mit einer souveränen Leistung gegen Chile gezeigt, dass er für diese Aufgabe bereit ist. Auch im Angriff hat Scaloni die Qual der Wahl, denn Julián Álvarez und Nicolás González werden um Einsatzzeiten kämpfen. Der Konkurrenzkampf um die Plätze ist groß – und die Fans fiebern mit.
🔜Der Blick nach vorn
Nach Ecuador bleibt der argentinische Kalender voll. Im Oktober trifft die Albiceleste auf Venezuela in Miami (10. Oktober) und Puerto Rico in Chicago (13. Oktober). Diese Spiele werden zwar als Freundschaftsspiele bezeichnet, sind aber entscheidende Vorbereitungsspiele auf die Weltmeisterschaft 2026 – und jede Leistung zählt.
Da Scaloni zu taktischen Änderungen gezwungen ist und die Spieler ihre Chance nutzen wollen, verspricht die Begegnung zwischen Argentinien und Ecuador mehr zu werden als nur ein weiteres Qualifikationsspiel. Es ist ein Test der Tiefe, der Anpassungsfähigkeit und der Widerstandsfähigkeit von Champions.
