Der Africa Cup of Nations (AFCON) 2025 wird am Sonntag, den 21. Dezember, eröffnet, wenn Gastgeber Marokko in Rabat auf die Komoren trifft. Afrikas wichtigstes internationales Turnier läuft bis zum 18. Januar 2026, und auch diesmal ist die Premier League stark vertreten.
Alle 24 qualifizierten Nationen haben nun ihre Kader bestätigt, wobei 62 Spieler aus Großbritannien ausgewählt wurden, darunter 32 aus der Premier League. Nur sechs Nationen – Benin, Botswana, Komoren, Äquatorialguinea, Gabun und Sudan – reisen ohne Spieler aus dem Vereinigten Königreich an
AFCON 2025 Schlüsseldaten
Die Vereine der Premier League müssen gemäß den FIFA-Bestimmungen ab Montag, 15. Dezember, Spieler freigeben
- Gruppenphase: 21. bis 31. Dezember
- Achtelfinale: 3.-6. Januar
- Viertelfinale: 9.-10. Januar
- Halbfinale: 14. Januar
- Entscheidungsspiel um den dritten Platz: 17. Januar
- Finale: 18. Januar
Da in diesem Zeitraum sechs Runden der Premier League, die dritte Runde des FA Cups und das Halbfinale des EFL Cups angesetzt sind, müssen einige Vereine auf wichtige Spieler für bis zu acht Heimspiele verzichten
Stars aus der Premier League bei der AFCON 2025
Liverpools Stürmer Mohamed Salah ist der herausragende Spieler der Premier League, der zusammen mit Omar Marmoush von Manchester City die ägyptischen Titelkandidaten anführt. Bryan Mbeumo (Kamerun) und Amad Diallo (Elfenbeinküste) von Manchester United sind ebenfalls dabei, während der Senegal mit einem der stärksten Premier-League-Kontingente anreist.
Der Senegal führt mit sechs Premier-League-Spielern, gefolgt von der DR Kongo, der Elfenbeinküste und Nigeria mit jeweils vier
Premier-League-Spieler nach Nation
Ägypten: Mohamed Salah (Liverpool), Omar Marmoush (Man City)
Senegal: Idrissa Gueye (Everton), Iliman Ndiaye (Everton), Ismaila Sarr (Crystal Palace), Pape Matar Sarr (Tottenham), El Hadji Malick Diouf (West Ham), Habib Diarra (Sunderland)
Nigeria: Alex Iwobi, Calvin Bassey, Samuel Chukwueze (Fulham), Frank Onyeka (Brentford)
Elfenbeinküste: Amad Diallo (Man Utd), Willy Boly, Ibrahim Sangaré (Nottingham Forest), Emmanuel Agbadou (Wolves)
DR Kongo: Aaron Wan-Bissaka (West Ham), Axel Tuanzebe (Burnley), Arthur Masuaku, Noah Sadiki (Sunderland)
Kamerun: Bryan Mbeumo (Man Utd), Carlos Baleba (Brighton)
Burkina Faso: Dango Ouattara (Brentford), Bertrand Traore (Sunderland)
Algerien: Rayan Ait-Nouri (Man City)
Mali: Yves Bissouma (Tottenham)
Marokko: Noussair Mazraoui (Man Utd), Chemsdine Talbi (Sunderland)
Mosambik: Reinildo Mandava (Sunderland)
Südafrika: Lyle Foster (Burnley)
Tunesien: Hannibal Mejbri (Burnley)
Sambia: Patson Daka (Leicester)
Simbabwe: Tawanda Chirewa (Wolves)
- Lesen Sie auch: Wie Sie die AFCON 2025 sehen können: Erklärte Übertragungsrechte
Welche Premier-League-Vereine sind am stärksten betroffen?
Sunderland ist der am stärksten betroffene Verein, da bis zu sechs Spieler einen großen Teil des Festtagsprogramms verpassen werden. Burnley, Fulham und Manchester United werden jeweils drei Spieler verlieren, während mehrere Vereine in geringerem Umfang betroffen sind
Aufschlüsselung der Premier League-Vereine
- Sunderland (6): Masuaku, Sadiki, Reinildo, Traoré, Talbi, Diarra
- Burnley (3): Tuanzebe, Foster, Mejbri
- Fulham (3): Iwobi, Bassey, Chukwueze
- Manchester United (3): Mbeumo, Diallo, Mazraoui
- Nottingham Forest (2): Boly, Sangaré
- Tottenham (2): Bissouma, Pape Matar Sarr
- West Ham (2): Wan-Bissaka, Diouf
- Wölfe (2): Agbadou, Chirewa
Arsenal, Chelsea, Leeds und Newcastle werden keine Spieler aus der ersten Mannschaft an die AFCON 2025 verlieren
Wer fährt nicht mit?
Mehrere hochkarätige Spieler aus der Premier League werden dem Turnier fernbleiben, weil sie sich entweder nicht qualifiziert haben oder nicht ausgewählt wurden. Tottenhams Mohammed Kudus (Ghana), Bournemouths Antoine Semenyo, Evertons Beto und Brightons Yankuba Minteh gehören zu den Spielern, deren Nationen sich nicht qualifizieren konnten.
Andere, darunter Yoane Wissa (Newcastle) und Simon Adingra (Sunderland), wurden aus ihren Nationalmannschaften ausgeschlossen
Abschließende Überlegungen
Der AFCON 2025 unterstreicht einmal mehr den Einfluss der Premier League auf den afrikanischen Fußball. Da bis zu 42 hochkarätige Spieler in einer entscheidenden Phase der heimischen Saison ausfallen könnten, werden die Kadertiefe und das Spielermanagement für die betroffenen Klubs von entscheidender Bedeutung sein.
Für die Fans verspricht das Turnier internationale Spitzenqualität, bekannte Stars aus der Premier League und erhebliche Auswirkungen auf die Heimat – sowohl auf dem Spielfeld als auch auf den Wettmärkten.



